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Die heute am häufigsten im Netzbetrieb eingesetzte Technologie für Wireless LANs arbeitet nach dem IEEE-Standard 802.11b. Dieser wurde bereits 1998 in seiner Urform unter der Norm 802.11 verabschiedet. Trotz der niedrigen Transferrate von 2 Mbit/s, konnte sich diese Geräte aufgrund der Standartisierung durchsetzen. Die folgende Spezifikation IEEE 802.11b mit Transferraten von 11 Mbit/s.

Neue Anwendungen wie etwa Video-Streaming benötigen mehr Bandbreite als 11 Mbit/s. Diese bietet 802.11a mit einer Datenrate von bis zu 54 Mbit/s. Der Umstieg ist allerdings nicht einfach zu realisieren. Da die beiden Spezifikationen andere Frequenzbänder verwenden, sind sie nicht zueinander kompatibel. Ergo stellen 802.11a-Systeme kein Drop-In Replacement für existierende 802.11b-Umgebungen dar. Zudem ist der Radius um die Sendestation, in der die maximale Transferrate erzielbar ist, bei 802.11a nur etwa ein Drittel dessen von 802.11b. Hat die aktuelle WLAN-Technik einen Sendebereich von etwa 30 bis 50 Metern, kommt der Nachfolger nur auf 10-15 Meter bei voller Leistung. Immerhin stehen aber nach 50 Metern noch 24 Mbit/s und damit mehr als die doppelte Bandbreite von 802.11b-Systemen zur Verfügung.

Wer also allen Anwendern die maximale Datenrate bieten will, muss unter 802.11a deutlich mehr Access Points installieren, als mit Netzen nach 802.11b nötig wären. Damit werden 802.11a-Installation auch deutlich teurer. Betreiber eines 802.11b-Netzes müssen genau prüfen, ob sie das Upgrade wirklich benötigen. Ist das der Fall, empfiehlt sich in der Regel ein Upgrade in Schritten. Dabei werden zunächst die Anwender versorgt, die die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten am dringendsten benötigen. Dabei ist auch zu bedenken, ob nicht eine Versorgung bei niedrigerer Bandbreite, also außerhalb der Zone maximaler Transferraten, zunächst ausreicht. Nach und nach können dann die alten 802.11b-Access-Points gegen 802.11a-Systeme ausgetauscht werden. Parallel dazu muss eine Aufrüstung der Endgeräte auf den neuen Standard erfolgen, was, wie die Installation der Access Points selbst, oft kostenintensiv ist.


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