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Wireless Local Area Network
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Ein WLAN (Wireless Local Area Network) ermöglicht einen drahtlosen Netzzugang via Funk. Ein Rechner (i.d.R. ein Laptop) erhält in einem durch die Größe des Funkfeldes eingegrenzten Bereich einen Zugang zum Netz. Mehrere Klienten können gleichzeitig in einem Funkfeld arbeiten.
Die Anbindung der mobilen Klienten erfolgt über so genannte AccessPoints (APs), die die Verbindung zum "verdrahteten, normalen" Netz (LAN) herstellen. Der Funkbereich den ein AP abdecken kann ist abhängig von den physikalischen Gegebenheiten. Bei freier Sicht zwischen Klient und AP kann die Entfernung mehrere hundert Meter betragen. In Gebäuden, für die die WLAN-Technik eigentlich konzipiert wurde, sinkt die Reichweite meist auf unter 50 Meter. Mit zunehmender Entfernung des Klienten vom AP sinken Qualität und Transferrate der Übertragung. Entscheidende Faktoren, die die Qualität der Übertragung beeinflussen, sind die Baumaterialien der Gebäude, die Anzahl der Wände zwischen AP und Klient, deren Dicke usw.
Mittels gerichteter Antennen können auch Entfernungen von mehreren Kilometern überbrückt werden können. Diese Technik wird aber i.d.R. nur verwendet, um zwei APs drahtlos miteinander zu verbinden, beispielsweise um ein entferntes Gebäude mit einem LAN an ein bestehendes Netz anzuschließen.
Um die Entfernungsbeschränkungen abzuschwächen, können in Gebäuden mehrere APs installiert werden. Diese arbeiten in unterschiedlich konfigurierten Frequenzbereichen und können sich auch überlappen, so dass beispielsweise zwei benachbarte APs ein Areal teilweise gemeinsam abdecken. Wechselt ein Klient seinen Standort und kommt in den Bereich eines anderen APs, so schaltet der Klient automatisch auf den anderen AP um, sobald die Übertragungsqualität zu seinem ursprünglichen AP ein gewisses Level unterschritten hat. Dieses Verfahren wird als Roaming bezeichnet.
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