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Microsoft Azure

SQL Server-Datenbanken lassen sich am besten über den Azure Database Migration Service (DMS) oder die Azure SQL-Migrationserweiterung für Azure Data Studio dynamisch und ohne spürbare Ausfallzeiten nach Azure verlagern. Für das dynamische Verschieben einzelner Tabellen direkt aus der SQL Server-Engine heraus existierte historisch die Stretch Database-Technologie, welche jedoch für moderne Cloud-Architekturen durch native hybride Verknüpfungen abgelöst wurden. Strategien für die dynamische Verlagerung für eine dynamische Migration (Online-Migration) mit minimaler Downtime stehen Ihnen primär zwei native Microsoft-Wege zur Verfügung:

  1. Die Azure Data Studio Erweiterung Die moderne Azure SQL-Migrationserweiterung bewertet Ihre lokale SQL-Instanz und führt die Migration kontinuierlich im Hintergrund durch. Datenbank-Bewertung: Das Tool prüft automatisch die Kompatibilität mit dem Azure-Ziel. SKU-Empfehlung: Es analysiert Ihre Workload und berechnet die passende Cloud-Leistungsstufe. Online-Migration: Die Daten werden fortlaufend synchronisiert, bis Sie den finalen Cutover (Umschaltung) manuell auslösen.
  2. Azure Database Migration Service (DMS) Der Azure Database Migration Service eignet sich für groß angelegte, automatisierte Verlagerungen ganzer Datenbank-Landschaften. Skalierbarkeit: Verschiebt Schemas und Daten parallel in großem Umfang. Kontinuierlicher Abgleich: Nutzt Transaktionsprotokolle, um Cloud- und On-Premise-Daten bis zum Umschaltzeitpunkt synchron zu halten. Die drei primären Azure-Ziele je nachdem, wie viel Kontrolle Sie über das Betriebssystem und die SQL-Instanz benötigen, wählen Sie eines der folgenden Migrationsziele: Azure-Zieloption Beschreibung Grad der Automatisierung Azure SQL-Datenbank Cloud-nativer PaaS-Dienst für einzelne moderne Apps. Vollständig verwaltet (No-Ops).Azure SQL Managed Instance Nahezu 100 % Kompatibilität mit lokalen SQL-Features. Verwaltete Instanz, kein OS-Overhead. SQL Server auf Azure VMs voller Zugriff auf das Betriebssystem (IaaS) für Legacy-Apps. Selbst verwaltet in der Cloud.

Daten problemlos verschieben – ohne Anwendungen zu ändern

Greifen Sie nahtlos auf SQL Server-Daten zu – unabhängig davon, ob diese lokal gespeichert oder in die Cloud verlagert wurden. Legen Sie mithilfe von Richtlinien fest, wo Daten gespeichert werden. SQL Server verschiebt die Daten anschließend im Hintergrund für Sie. Die gesamte Tabelle ist online und kann abgefragt werden. Und Sie müssen keine vorhandenen Abfragen oder Anwendungen ändern, der gesamte Vorgang ist völlig transparent.

Warme und kalte Daten kostengünstig verfügbar machen

Mit SQL Server Stretch-Datenbank können warme und kalte Transaktionsdaten dynamisch aus Microsoft SQL Server 2017 nach Azure verschoben werden. Im Gegensatz zu typischem Speicher für kalte Daten sind Ihre Daten immer verfügbar. Mit Stretch-Datenbank können Sie eine längere Aufbewahrungsdauer bieten, ohne dabei enorm hohe Kosten zu verursachen. Anstelle einer Skalierung des teuren lokalen Speichers verlagern Sie Daten in die Cloud. Die Kosten für Azure-Speicher können bis zu 40 Prozent unter den Kosten liegen, die beim Erweitern des Unternehmensspeichers anfallen. Wählen Sie abhängig davon, wie häufig Sie auf die Daten zugreifen, die geeignete Transaktionsebene, und führen Sie anschließend nach Bedarf eine zentrale Hoch- bzw. Herunterskalierung durch.

Erweiterte Sicherheitsfunktionen nutzen

Wenn Sie Ihre wichtigsten Anwendungen in die Cloud verlagern, muss dieser Vorgang sicher sein. Bei Stretch-Datenbank können Sie sich darauf verlassen. Verschlüsseln Sie Ihre Daten während der Übertragung mit SQL Server Always Encrypted. Sicherheit auf Zeilenebene und andere erweiterte SQL Server-Sicherheitsfeatures können auch mit Stretch-Datenbank verwendet werden. So können Sie Daten sorgenfrei in die Cloud verlagern.

Lokale Datenwartung optimieren

Verringern Sie den lokalen Wartungsaufwand und die Größe Ihres Speichers, indem Sie Daten nach Azure verschieben. Mit Stretch-Datenbank werden Sicherungen Ihrer lokalen Daten schneller ausgeführt und einfacher abgeschlossen als bei Daten, die nicht verlagert wurden. Bei verlagerten Daten werden die Sicherungen automatisch ausgeführt, sodass der Wartungsaufwand zusätzlich verringert wird.

Einfache Verwaltung

Stretch-Datenbank kann ganz einfach über SQL Server Management Studio aktiviert werden. Nutzen Sie das Azure-Portal, um weitere Einstellungen zu konfigurieren und eine Leistungsebene auszuwählen. Führen Sie außerdem nach Bedarf eine zentrale Hoch- oder Herunterskalierung durch, während Sie die Kontrolle über die Kosten behalten.